Lichtprobe1

Lezzte Aktualisierung: 09.06.2003

Erste Lichtprobe an der St. Barbara

Am Dienstag den 6. Mai fand an der St. Barbara die erste Lichtprobe statt. Mit Hilfe des Starkstromkabels des Musikvereins wurde die notwendige Energie vom Hochbehälter zur Ruine gebracht. Bei den ersten Lichtproben wurden Scheinwerfer von 600 – 12000 Watt getestet. Breit abstrahlende aber auch gerichtete Filmscheinwerfer kommen zum Einsatz.

Bei den Farbtemperaturen der Lampen wird sowohl mit Kunstlicht, aber auch mit HMI (Tageslicht) gearbeitet. Das Videoteam der Naturfreunde Karlsbad “Känguruh” war also mit schwerem Gerät angerückt um die Dame, die St. Barbara ins rechte Licht zu rücken.

 

Aber nach den ersten Tests mit den großen Lampen zeigte sich, dass die Dame sehr sensibel ist. Von den großen Lampen mit 12000 Watt waren nur maximal 3000 nötig. Dafür gab es viele kleinere Lichtkegel vor allem an den Ecken und Kanten die das raue Mauwerk des Kirchenschiffes so richtig plastisch erscheinen lassen. Viel deutlicher als bei Tageslicht wird der Unterschied des relativ glatten Mauerwerks des mächtigen Turms, der mit HMI Lampen beleuchtet wird, im Vergleich zum eher filigran wirkenden Kirchenschiff. Wie bei einem schönen Blumenstrauß kommt es bei der Ausleuchtung der Ruine auf das “Grünzeug” an. Einige der großen Eichen und Buchen werden von unten separat beleuchtet. Dadurch gibt es eine natürlich wirkende Abgrenzung zum schwarzblauen Nachthimmel – “das grüne Dach der St. Barbara”. Aber auch im Inneren der St. Barbara muss einiges getan werden. Die Innenräume im Turmbereich brauchen doch wesendlich mehr Lichtleistung als  zunächst gedacht. Da auch dort mit gerichtetem Licht gearbeitet werden muss, ist die Lichtrichtung entscheidend, um keine Besucher zu blenden oder auch Lichtreflexe auf den anderen Mauerteilen zu vermeiden. Einer der Videokollegen meinte: “So sieht die St. Barbara richtig bewohnt aus”. Die St. Barbara wird am 20.7.2003 um 21 Uhr zwar nicht bewohnt, aber es werden viele Besucher erwartet die das beleuchtete Ereignis von außen betrachten können.